17 September 2023

Schwachstelle des RaspberryPi ist die SDCard, auf der das Betriebssystem untergebracht ist. Diese Karten sind für das Speichern von Informationen gedacht. Die ständigen Lese- und Schreibvorgänge des Betriebssystems strapazieren die Karte derartig, dass es keine Frage ist, ob Karte ausfällt, sondern nur wann das passiert.
Der RaspberryPi ab Version 3 lässt sich ohne Einschränkungen betreiben, wenn das Betriebssystem auf eine externe Festplatte ausgelagert wird. Das sollte im Idealfall eine SSD sein, da diese stromsparender als eine mechanische HDD arbeitet und auch die Gefahr eines thermischen Schadens gering ist, da in der Regel keine zusätzliche Kühlung notwendig ist.

1. RaspberryPi vorbereiten

Der RaspberryPi ist, wenn er fabrikneu in Betrieb genommen wird so eingestellt, dass er von USB bootet, sofern keine SD-Karte eingesetzt worden ist. Sollte das nicht funktionieren oder ist der Raspberry bereits in Gebrauch gewesen, würde ich eine zusätzliche SD-Karte verwenden und diese mit einem aktuellen Raspberry Pi OS versehen. Das kann man direkt herunterladen oder aber mit dem "Imager" auf die Karte übertragen.
Die Karte verwendet man dann zum Start des Raspberry und zum Aufruf der Konfiguration.

sudo raspi-config

Unter dem Menüpunkt "Advanced Options → Boot Order" lässt sich die Bootreihenfolge ändern. Danach wird die SD-Karte nicht mehr benötigt.

2. Externe USB-Platte vorbereiten

Die externe Disk muss analog zur SD-Karte mit einem Betriebssystem für den Raspberry Pi versehen werden. Verwendet man ein Raspberry Pi OS kann man dazu ebenfalls den Imager verwenden.

Optionen Imager

In den Zusatzoptionen können gleich die Zugangsdaten für den SSH-Zugfriff und das WLAN, sowie die Länder- und Tastatureinstellungen festgelegt werden.

Optionen Imager

Angeschlossen wird die externe Platte an den schnbellen blauen USB-3-Ports des Raspberry Pi (in der Version 4).